Künstlersteckbrief

Was inspiriert dich bei deinem Schaffen?
Bei künstlerischen Arbeiten werde ich vom Gemütszustand und körperlicher Verfassung beeinflusst. Meinen Vorstellungen und Fantasien gebe ich Formen, welche ich dann aus den Rohstoffen schneide. Mich treibt sowohl Trauer und Wut über die heutige Gesellschaftsformen an, als auch die Freude am erschaffen und gestalten. Meine Materialien versuche ich so zu wählen, dass die Schönheit und ursprüngliche Kraft der Natur in das Bewusstsein des Betrachters zurückgerufen wird. Sehr wenige Menschen haben heute noch Respekt, Achtung und Geduld gegenüber ihrem Umfeld, ihrer Umwelt oder dem, was in ihnen und einem persönlich passiert. Ich vertrete die Ansicht, dass man nur etwas ändern kann indem man mit Liebe arbeitet und nicht auf die Jagd nach Reichtum und Macht geht, oder einzig und allein für Profit existiert. Die freie künstlerische Arbeit ist eine der wenigen, mit denen man nur auf eigene Kosten arbeitet und niemandem schaden kann außer sich selbst. Durch ein gewisses Maß an Talent und vielen Problemen mit den bereits angesprochenen Gesellschaftsformen, habe ich mich für den Weg des Künstlers entschlossen!

Was für Materialien verwendest du am liebsten?
Natürliche Materialien sind mir am liebsten! Besonders gerne arbeite ich mit Holz, Leder, Edelsteinen, Baumperlen (Narben der Bäume) bis hin zu Perlmutt (Powa Shell). Des Weiteren betreibe ich sehr viel Upcycling und versuche alten, kaputten Gegenständen eine neue Seele einzuhauchen. Bei Materialien die ihre Struktur (z.B. Maserungen) offen zeigen, versuche ich Schwünge und natürliche Wucherrungen so zu formen, dass die Makel zur Schönheiten werden. Bei Mineralien/Steinen und Leder muss ich auf meine Formgebung vertrauen. Hier lautet die Devise: Ein wahrer Meister ist auf ewig ein Schüler.

Was wünschst du dir für unsere Welt?
Ich wünsche mir Fairness, Achtung und Respekt für handwerkliche Berufe. Gleichwertigkeit unter Menschen, abschaffen von Schubladen- und Rassendenken, ehrliche Politik, Verteilung von Ressourcen und Frieden!!!

Was möchtest du mit auf den Weg geben?
Ich versuche immer noch so viel Zeit ich kann in der Natur und Wildnis zu verbringen. Meine frühste Kindheitserinnerung ist an einem Strand in Key West. Wie viel Ruhe und Frieden ein so kleiner Kopf in so kurzer Zeit erleben kann. Dies ist heute noch kaum für mich zu begreifen oder zu bemessen. Durch meine gesammelten Erfahrungen bin ich ein bisschen abergläubig und spreche meinem Schmuck natürliche, schützende Kräfte zu. Seit dem ich immer mindestens einen meiner “Talisman” trage, erinnert mich das kleine Gewicht um den Hals, an die Schwerkraft und mögliche Folgen. Die möglichen Folgen ermahnen mich bedachter und bewusster auf meinem Lebensweg zu gehen. Ein Punkt ist mir besonders wichtig: Ich möchte durch die ursprüngliche und einfache Art Schmuck zu tragen auf die Schönheit in der Natürlichkeit der Umwelt aufmerksam machen und so Bewusstsein für die Natur schaffen!

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